Folge 036 – „Monument“/YOLOCAUST & David Foster Wallace

Mit ihrem Gast Daniel vom Spätfilm-Podcast diskutieren Benjamin und Markus über die Kunstaktion „Monument“ von Manaf Halbouni in Dresden, über Shahak Shapiras Projekt YOLOCAUST und über das Spannungsfeld von Kunst, Provokation und Gedenken. Im zweiten Teil geht es (ab 1:01:40) um den US-amerikanischen Schriftsteller David Foster Wallace, sein Werk und sein Image als „säkularer Heiliger“ und „Bro Lord“. Ab 2:10:33 gibt es einen Nachklapp.

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Manaf Halbouni, seine Kunstaktion Monument in Dresden, der Bürgerkrieg in Syrien, der 13. Februar in Dresden, die Dresdner Frauenkirche, Kunsthaus Dresden, die Kunstaktion Am Fluss/At the River (2017), Pegida, Picassos Guernica (1937), das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Peter Eisenman, Shahak Shapira und sein Projekt YOLOCAUST, die Website „Totem and Taboo“, Grindr, die Gemäldeserie Las Meninas von Pablo Picasso (1957), der Artikel Leichenberge, bäm! von Mirna Funk auf Zeit online (21.01.17), Matthias Matussek, Martin Walser und die „Schlussstrich-Debatte“.

Für den zweiten Teil sprechen wir eine Triggerwarnung aus: es geht u.a. um Depression und Suizid.

Der Werther-Effekt, David Foster Wallace, sein Hauptwerk Unendlicher Spaß (Infinite Jest, 1996), 2008 auf deutsch erschienen, übersetzt von Ulrich Blumenbach, Thomas Pynchon und „die ganzen anderen postmodernen Autoren“, Werke von DFW: Der Besen im System (1987/2004), Kleines Mädchen mit komischen Haaren (1989/2001), Signifying Rappers (1990), Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich (1997/2008), Am Beispiel des Hummers (2005/2008), Das hier ist Wasser (2009/2012), Der große rote Sohn (2017), E Unibus Pluram – Television and U.S. Fiction (1993), David Lynch Keeps His Head (1995), Der bleiche König (2013), der Film The End of the Tour (2015), David Lipsky und sein Buch Although of Course You End Up Becoming Yourself: A Road Trip with David Foster Wallace (2010), die Sendung Druckfrisch mit Denis Scheck, Neil Postman: Wir amüsieren uns zu Tode (1985), Grunge, Douglas Couplands Roman Generation X (1991), Terry Gilliams Film Brazil (1985), Der Sketch The Funniest Joke in the World von Monty Python, David Lynch, DFW als Protagonist und Kritiker der (literarischen) Postmoderne, das YouTube-Video David Foster Wallace – The Problem with Irony von Will Schoder, Ludwig Wittgenstein, E&U Folge 11 (in der wir u.a. über das „Ende der großen Erzählungen“ sprechen, Thomas Pynchons Roman Die Enden der Parabel (Gravity’s Rainbow, 1973), Fefes Blog, Jesse Eisenberg und Jason Segel, DFW’s Image als „säkularer Heiliger“ und „Bro Lord“, John Updike, Don DeLillo, das Hörbuchprojekt Unendliches Spiel, die Folgen 15 und 39 von Mein Freund der Baum.

„Totes Haus u r“ in Mönchengladbach-Rheydt (vgl. E&U Folge 35), die dritte Staffel von Rick and Morty, Dan Harmon und sein Podcast Harmontown, die geplante Dune-Verfilmung von Denis Villeneuve, dessen Filme Sicario (2015) und Arrival (2016), Marina Abramovic (vgl. E&U Folge 3), ihre Autobiografie Durch Mauern gehen (2016) und ihre Ausstellung „The Cleaner“ im Moderna Museet in Stockholm, Epic Rap Battles Of History, die Netflix-Doku Hip-Hop Evolution.

Folge 035 – „Es werde Stadt“ & Gregor Schneider

Markus diskutiert den Doku-Essayfilm Es werde Stadt von Dominik Graf. Benjamin spricht (ab 57:30) über die unheimlichen Räume des Künstlers Gregor Schneider.

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Es werde Stadt (2014) von Dominik Graf, Essay-Film, Holger Klein und sein Podcast „Wrint“, der Grimme-Preis, Marl, das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen, E&U-Folge 13 über die Sesamstraße, das Telekolleg, die „alte Bundesrepublik“, Der lange Sommer der Theorie von Philipp Felsch, BRD noir, Frank Witzel, E&U-Folge 30 über das Umweltbewusstsein in den 1980er Jahre, die Nordwanderung der Kohleförderung, das neue Marler Stadtzentrum (Marler Stern, Rathaus, der Glaskasten), „Hügelhäuser“ und Scharoun-Schule, die Marler VHS „Die Insel“, die Streiks im Ruhrgebiet im Zuge der Kohlekrise, die Zechen Auguste Viktoria in Marl und Prosper-Haniel in Bottrop, das Tetraeder, Brasìlia, „Neue Stadt Wulfen“ (Dorsten-Barkenberg), „Metastadt“ und „Habiflex“, die Sozialliberale Koalition unter Willy Brandt, das Bauhaus, Le Corbusier, der „Neue Mensch“, Bert Donnepp, das Kulturindustriekapitel der Dialektik der Aufklärung von Adorno und Horkheimer, der Grimme-Preis, das Dschungelcamp, Volkshochschulen, Max Imdahl, „Schwellenängste“, das Grimme-Institut, die „Marler Gruppe“, die Einschaltquote, der Tatort, „Schmunzelkrimis“, Rundfunkgebühren, Fernseh-Nostalgie, Brutalismus, das CentrO in Oberhausen, die Expo 2000, „Multimedia“, Offene Kanäle, der Podcast „Wir. Müssen reden“ mit Michael Seemann.

Gregor Schneider und seine Ausstellung Wand vor Wand in der Bundeskunsthalle Bonn, E&U-Folge 29 über die Chapman-Brothers, das „Haus u r“ in der Unterheydener Straße in Mönchengladbach-Rheydt, die Biennale in Venedig 2001, Tagebau Garzweiler, Guantanamo, „weiße Folter“, die Fälle Fritzl und Dutroux, der „Muff“ der 50er Jahre, Hannelore Reuen, der Roman Die Blendung von Elias Canetti, David Lynch, Die Familie Schneider (London, 2004), Haus Esters und Haus Lange, Ludwig Mies Van der Rohe, Schneiders geplanter Sterberaum, Goebbels‘ Geburtshaus, Das Haus / House of Leaves von Mark Z. Danielewski, Du hättest gehen sollen von Daniel Kehlmann, das „Horrorhaus“.

Folge 034 – Kölner Karneval & Rick and Morty

Benjamin erzählt von seiner Wandlung vom norddeutschen Karnevalsmuffel zum Kölner Karnevalisten. Ab 1:04:52 blickt Markus auf zwei Staffeln Rick and Morty zurück und fragt sich, was ihn an der Serie so begeistert. Ab 1:53:30 gibt es einen Nachklapp.

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Der Kölner Karneval, der Rosenmontagszug, das Berghain und das Oktoberfest als Referenzgrößen, Sitzungs- und Straßenkarneval, der Elferrat einer Karnevalssitzung, Karnevalsbeginn am 11.11. um 11.11 Uhr, Alter Markt und Heumarkt in Köln, das Kölner Dreigestirn: Prinz, Bauer und Jungfrau, die „Session“ bzw. „fünfte Jahreszeit“, „Jecke“, „Immis“, Karnevalstanzvereine, Rote und Blaue Funken, „Funkemariechen“, Prunksitzung, der Gürzenich, Weiberfastnacht, Fettdonnerstag, Kneipenkarneval, der Kölner Klüngel, Karneval als Ausnahmezustand, die Nubbel-Verbrennung, Schull- un Veedelszöch, Kölner Veedel, Kamelle und Strüßje, der kölsche Jung, Aschermittwoch, Kölner Katholizismus, Aschenkreuz, Jeck im Sunnesching, der Kölner CSD, BAP, Brings und die Kölner Karnevalsmusikszene: Bläck Föös, Höhner, Querbeat, Cat Ballou und Kasalla, Kölner Lokalpatriotismus, Masse und Mob, die Stunksitzung.

Rick and Morty, Futurama, Die Simpsons, Family Guy, Doc Brown und Marty McFly aus Zurück in die Zukunft, Adventure Time (E&U Folge 004), Gravity Falls, Steven Universe, Portal Guns, die Multiversen-Theorie, Schrödingers Katze, die Bibliothek von Babel (E&U Folge 011), Alternative Welten, Exoskelett, Der Rasenmähermann (1992), Planet der Affen (1968), Blumen für Algernon von Daniel Keyes (1959), Die Reise ins Ich (1987), Inception (2010), Zardoz (1974), SoFiFe Berlin Folge 11, Needful Things/In einer kleinen Stadt von Stephen King (1991), Dan Harmon und Justin Roiland, Earl Lemongrab, Community, Adult Swim, Close Rick-Counters of the Rick Kind (Folge 10 von Rick and Morty), Drawn Together, Big Bang Theory, Daniel Düsentrieb, Prof. Farnsworth, Doctor Who und die Companions des Doctors, Douglas Adams, schwarzer Humor, H.P. Lovecraft und der „Kosmische Horror“, Albert Camus, Nietzsches „Übermensch“, Holodeck, Virtuelle Realität, Brokeback Mountain (2005).

Podcastempfehlungen: Nerdkult Folge 9, Pop Masterclass, Eskapismus, Weird Sisters in Berlin, Kunst und Horst, Schwules Museum*, Feuer und Brot Folge 4 über Rap, Was denkst Du denn?, Stimme der Kulturwissenschaften Folge 53, In trockenen Büchern.

 

Folge 033 – „Der nackte Affe“ & „Aboutness“ der modernen Kunst

Nach einer länglichen (!) Abschweifung über malende Tiere redet Markus über das Buch „Der nackte Affe“ des britischen Zoologen und surrealistischen Künstlers Desmond Morris. Benjamin erklärt (ab 56:05) mithilfe des Konzepts der „Aboutness“ des Philosophen Arthur C. Danto, warum viele moderne Kunstwerke nicht mehr so aussehen wie Kunstwerke. Ab 1:34:55 gibt es einen Nachklapp.

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Desmond Morris (*1928), sein Buch Der nackte Affe (1967), Desmond Morris interviewt Kate Bush, Surrealismus, Joan Miró, Salvador Dalì, René Magritte, Max Ernst, Yves Tanguy, der Schimpanse Congo (1954-1964), Jackson Pollock, die russische Psychologin Nadia Kohts, Tier-“Kunst“, der malende Jack-Russell-Terrier Tillamook „Tillie“ Cheddar, Abstrakter Expressionismus, E&U Folge 2 über Andy Warhol, der Surrealismus und seine Auseinandersetzung mit dem Unbewussten, Psychoanalyse, der Traum als „Königsweg des Unbewussten“ (Sigmund Freud), die Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn und seine Sammlung von Kunstwerken von psychiatrischen Patienten, Henry Darger (E&U Folge 23), der „Fall“ Bierre Brassau, Douglas Adams, Charles Darwin, Soziobiologie, die Anlage-Umwelt-Kontroverse, Steven Pinker und sein Buch Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur (2002), Judith Butler, Thilo Sarrazin und sein Buch Deutschland schafft sich ab (2010), Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (Buch von Allan und Barbara Pease), Evolutionspsychologie, feministische Wissenschaftskritik, das „Schwulen-Gen“, die repressive christliche Sexualmoral und die sexuelle Revolution in den 1960er/70er Jahren, Wilhelm Reich.

Arthur Dent aus Per Anhalter durch die Galaxis, Marcel Duchamp und sein Kunstwerk Fountain (1917), Albrecht Dürer, Andy Warhols Brillo Box (1964), der US-amerikanische Philosoph und Kunsttheoretiker Arthur C. Danto (1924-2013), sein Buch Die Verklärung des Gewöhnlichen (1981/1984), Minimal Art, Donald Judd, Dantos Begriffe Aboutness und Artworld, Diskurstheorie und Diskursanalyse, Martin Kippenbergers Lieber Maler, male mir (1981), Platons Höhlengleichnis, E&U Folge 9 über Wolfgang Beltracchi, John Cage und sein Stück 4′33″, Jeff Koons.

Pop Masterclass Folge 6 über Trash-TV bzw. das Dschungelcamp, die aristotelische Dramentheorie, Katharsis, Eskapismus, E&U Folge 2 über Tolkien und seine Kritiker, shifting baselines.

Folge 032 – Die Krise des Kunstmuseums & Gangsta-Rap im Feuilleton

Benjamin überprüft anhand des Buches „Das Kunstmuseum. Eine erfolgreiche Fehlkonstruktion“ von Walter Grasskamp die gefühlte ökonomische Krise des Kunstmuseums. Markus setzt (ab 49:55) die Diskussion über Hip Hop von Folge 17 fort und wirft einen Blick in Feuilletonartikel über deutschen Gangsta-Rap. Ab 1:44:20 gibt es einen Nachklapp.

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Walter Grasskamp, sein Buch Das Kunstmuseum. Eine erfolgreiche Fehlkonstruktion (2016), die Aufgaben des Museums (laut Deutschem Museumsbund): Sammeln – Bewahren – Forschen –     Ausstellen – Vermitteln, die Krise des Museums trotz steigender Besucherzahlen, Grasskamps „15 ökonomische Paradoxien des Kunstmuseums“, die Folgekosten des Ankaufs von Kunstwerken, die wachsenden Depots – eine „Dynamik des Verbergens“, wann ist zeitgenössische Kunst „museumsreif“?, Museen und Kunsthandel, Verkaufstabu für Sammlungsbestände, der umstrittene Verkauf zweier Warhol-Bilder durch eine Spielbank in NRW (2014), Joseph Beuys‘ „Fettecke“ und Dieter Roths Schokoladenkunst, ephemere ( = zeitgebundene) Kunst, Christos Reichstagsverhüllung, „Besitzstandserweiterungswahrung“: die Dynamik der stetigen Erweiterung des Museums, Bau-Etat vs. Betreibungs-Etat, das von der Schließung bedrohte Museum Morsbroich in Leverkusen (nicht in Mönchengladbach), das Berliner Humboldt-Forum, die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf, „Fassadenzeit des Museums“.

Folge 017 über das Buch „Rappen lernen“ von Mark Greif, Post-Punk, Gangsta-Rap in Deutschland, Bushido, Haftbefehl, der Artikel Gib dir Kugel von Daniel Haas auf Zeit Online vom 27.11.2014, Gottfried Benn, „Dada“ als Verlegenheitsbegriff, was bedeutet „pädagogische Lesart“?, der hinfällige Unterschied zwischen „E“ und „U“, Hip Hop darf nicht die Seiten wechseln – Interview mit dem Bildungsphilosoph Olaf Sanders über „Rapucation“ (taz, 18.06.2008), paternalistische Vereinnahmung vs. Anerkennung des widerständischen Potenzials, der Artikel Der Chef von allen von Antonia Baum bei faz.net vom 23.11.2014, die „Hipster-Hip-Hopper“ Cro und Casper, Aggro Berlin, Klassismus, Jan Böhmermanns Lied und Video Ich hab Polizei (2015), der Artikel Jan Böhmermann hat Hip Hop nicht verstanden von Yonca Julia Pulur im Splash! Mag vom 26.11.2015, „Armutsrassismus“, Money Boy, Alexander Marcus, Andy Warhol, Jonathan Meese, Cloud Rap, Hustensaft Jüngling, Trap, Sexismus/Homophobie/Antisemitismus im Hip Hop.

Günther Uecker, die Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO, Willy Fleckhaus, Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990 von Philipp Felsch (2015), der Merve-Verlag und sein Herausgeber Peter Gente, die „Suhrkamp-Kultur“, die Hoaxilla-Folge mit Gert Postel (Folge 197), der Artikel Das sagt sich so leicht! im FAZ-Feuilleton vom 22.12.2016, der Film Into the Forest von Patricia Rozema (2015). Podcastempfehlungen: Nerdkult, Echt jetzt!, Pop Masterclass, Charakterneurosen.

Folge 031 – Kara Walker & Willy Fleckhaus

Markus gelangt bei seinen Ausführungen über die amerikanische Künstlerin Kara Walker an die Grenzen des Sagbaren. Benjamin spricht (ab 48:30) über Willy Fleckhaus, die Ikone des deutschen Grafikdesigns der 1960er und 70er Jahre. Ab 1:28:50 gibt es einen Nachklapp inklusive Kinotipp „Arrival“.

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Kara Walker, das Guggenheim-Museum und das MoMA, Scherenschnitt, Lotte Reiniger, die Geschichte der Sklaverei in den USA, Mark Twain: Die Abenteuer des Tow Sawyer (1876), Harriet Beecher Stowe: Onkel Toms Hütte (1852), Margaret Mitchell: Gone with the Wind (Vom Winde verweht) (1936), Gone: An Historical Romance of a Civil War as It Occurred b’tween the Dusky Thighs of One Young Negress and Her Heart (1994), Surrealismus, 8 Possible Beginnings or: The Creation of African-America, a Moving Picture by Kara E. Walker (2005), weißer Antirassismus, der Film 12 Years a Slave (2013), feministische Kunst, Jorinde Vogt, Hannah Arendt.

Willy Fleckhaus, die Fleckhaus-Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln, die Zeitschrift twen, das Magazin der FAZ, die „Schweizer Schule“ des Grafikdesigns, Alexei Brodowitsch, Bibliothek Suhrkamp (1959), Edition Suhrkamp (1962), Didier Eribon: Rückkehr nach Reims (2009/2016), Judith Butler: Das Unbehagen der Geschlechter (1991), Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1963), der Reclam-Verlag, die Rolle des Suhrkamp-Verlags in der intellektuellen Geschichte der „alten Bundesrepublik“, Suhrkamp Taschenbuch (1971), Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft (1973), Claude Levi-Strauss: Traurige Tropen (1978), Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie (1970/1973), die Olympischen Spiele in München 1972, Otl Aicher, Frei Otto, Egon Eiermann.

Unsere Gastauftritte bei Mumpitz und Glitzer und im Spätfilm-Adventskalender, der Film Arrival (2016).

Folge 030 – Lars von Triers „Dogville“ & Umweltbewusstsein in den 1980ern

Benjamin erklärt anhand von „Dogville“, warum er seit 12 Jahren keinen Film von Lars von Trier mehr geschaut hat. Markus spürt (ab 59:00) der ästhetischen Seite des sich entwickelnden Umweltbewusstseins in den 1980er Jahren autobiographisch und anhand des Films und Buchs „Grün Kaputt“ von Dieter Wieland nach. Ab 1:59:20 gibt es einen Nachklapp.

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Lars von Trier, Dogville (2003), Dancer in the Dark (2000), Björk, Dogma 95, Idioten (1998), Geister/Kingdom/Riget (1994 und 1997), Melancholia (2011), Antichrist (2009), Manderlay (2005), Nymphomaniac (2013).

Umweltschutz, Umweltbewegung und Umweltbewusstsein in den 1980ern, Podcast: Young in the 80s, Anti-Atom-Bewegung, die Grünen, der Super-GAU von Tschernobyl (1986), Folge 1 des Popkulturfunks über den Atomunfall in der Popkultur, Was ist Was Band 3: Atomenergie, die Sendung mit der Maus-Folge über Atomenergie (1988), Ozonloch, FCKW, Ölpest, die Exxon-Valdez-Katastrophe 1989, Waldsterben, Alternativbewegung, Doku: Die Wahrheit über das Waldsterben (2011), die Zeitschrift Natur, die Sandoz-Katastrophe 1986, der WWF und Greenpeace, Umwelterziehung in der Grundschule, Recycling, der Grüne Punkt, der sterbende Regenwald, Marie Marcks, Jörg Müller: Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder Die Veränderung der Landschaft (1973), Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder Die Veränderung der Stadt (1976), Jugendbuchpreis 1974, Dieter Wieland, Grün Kaputt. Landschaft und Gärten der Deutschen (Film, Ausstellung, Buch: 1983), die Dokumentarfilmreihe Topographie (1973-2004), Flurbereinigung, Bau des Rhein-Main-Donau-Kanal, das Altmühltal, Krüppel-Koniferen, Die Unwirtlichkeit unserer Städte von Alexander Mitscherlich (1965), Kritische Theorie, Dialektik der Aufklärung von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, Peter Piller, Bauerwartungsland, Joseph Beuys.

Podcastempfehlungen: SoFiFe Berlin, Popkulturfunk, ZehnZweiVier, Runaways, Das Alles, Die Eskapisten, Die Rückspultaste (insbesonders Folge 1 über „ALF“), Archivtöne, Klaus Theweleit, Wolfgang Beltracchi, Gert Postel, Henry Darger, Daniel Johnston, das Magazin „Socrates“.